Hightech-Module für Hightech-Medizin.

Hightech-Module für Hightech-Medizin.

August 2016


Ein Hybrid-OP für die Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Wie lange dauert es heutzutage ein OP-Gebäude zu bauen? Auf die konventionelle Art eine halbe Ewigkeit. Mit Cadolto 5 Monate. Beeindruckend? Noch beeindruckender wird es, wenn die gewünschten Räume die innovativste Verbindung von moderner OP-Technik, High-End-Bildgebung und Workflow-orientiertem Raummanagement verbinden müssen. Kurz gesagt: wenn ein hochmoderner Hybrid-OP geplant wird. Mit Cadolto kein Problem.

So entstand von Anfang März 2016 bis Mitte Juli 2016 ein innovativer Bau in Modulbauweise – ausgestattet mit modernster Hybrid-OP-Technik. Das neue Gebäude am bestehenden Zentrum für Operative Medizin ist verteilt auf 5 Module mit insgesamt 270 m² BGF. Alleine der OP-Saal bietet jetzt 90 m² mehr Platz für Ärzte und Patienten. Und auch an die erforderlichen Nebenräume wurde natürlich gedacht. Einleitung, Ausleitung, Bedienerraum, Sterillager, ein Raum für die Angiotechnik und der Flur als Übergang zum Bestandsbau haben in den Modulen ihren Platz gefunden.

Eine besondere Herausforderung des Projekts: die Medizintechnik. Besonders das deckenhängende Angiographiegerät erfordert eine äußerst präzise, stabile und sehr steife Baukonstruktion. Und vor allem eine spezielle Schwerlastdecke. Zudem ist der gesamte OP mit über 8,5 m x 11 m freitragend – und muss trotzdem auch bei hoher Last extrem verwindungssteif ausgeführt sein. Ein weiteres Highlight: der speziell von Cadolto –  in Abstimmung mit LEICA und weiteren führenden Medizintechnikherstellern – entwickelte OP-Boden. Er ermöglicht schwingungsempfindlichste Arbeiten. Raumlufttechnik in Raumklasse 1b konnten wir ebenfalls liefern. Zudem kamen beim Bau glatte Wände, zum Teil mit Reinraumbeschichtung, eine Außenfassade mit WDVS, eloxierte Aluminium-Fenster und automatische Edelstahl OP-Türen zum Einsatz. Eben alles, was ein Modul zu einem Hochleistungs-OP macht.

Innovativ ist nicht nur die Technik im neuen OP – sondern auch die Bauweise. Denn das gesamte neue Gebäude wurde im 2. OG direkt an den bereits bestehenden OP-Bereich angedockt und so eine Einheit geschaffen.

Dazu wurden zuerst die Fassaden entfernt. Da das Baugrundstück von bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen durchzogen war, musste darauf bereits bei der Planung Rücksicht genommen werden. Es entstand ein Baukörper mit sehr schmalem, etwa 7,50 m hohem Techniksockel und darüber liegendem, weit auskragendem OP-Bereich.

Ein anspruchsvolles Projekt – ganz nach unserem Geschmack. Denn genau hier profitieren die Auftraggeber von unserer Schnelligkeit, Kompetenz und Erfahrung.

Schließlich kümmern wir uns nicht nur um die  Bauleistung mit kompletter Haustechnik. Auch die Planungsphasen mit Entwurf der Haustechnikgewerke, die Werk-/Ausführungsplanung für Bau, Statik und sonstige bauphysikalische Nachweise planen wir selbstverständlich mit. Und am Ende? Steht ein weiterer erfolgreicher Modulbau aus einer Hand.

Hybrid-OP Düsseldorf
Innenansicht Hybrid-OP
Top