Jede neue Herausforderung eine neue Referenz.


Centre Hospitalier d’Albertville-Moûtiers: Notaufnahme mitten in den Alpen

Hohe Schneelasten im Winter, Erdbebenklasse 4 – um nur 2 der Herausforderungen dieses komplexen Bauprojekts zu nennen. Willkommen im Centre Hospitalier d’Albertville-Moûtiers inmitten der französischen Alpen. Die Aufgabe bei Auftragserteilung Anfang Mai 2015: der Neubau einer Notaufnahme bei laufendem Betrieb und mit verkürzter Bauzeit. Denn da die Skisaison vor der Tür stand, sollte die Notaufnahme – ein Projekt, das in Kooperation mit den Architekten Stéphane Bolzer und Jean-Yves De Mel Binde realisiert wurde – vor Weihnachten 2015 fertiggestellt werden.
Bei der Ausschreibung konnte sich die hohe Qualität unseres Produktes gegen 3 andere Anbieter durchsetzen. Die schnelle und professionelle Umsetzung vergangener Projekte hat hier mal wieder den Ausschlag gegeben. Denn wie viele unserer Referenzen in Frankreich ist der Zuschlag auf Empfehlung eines Bestandskunden – dem Klinikum in Bourg-Saint-Maurice – erfolgt. Gute Arbeit spricht sich eben rum.
Den Beweis für unsere erstklassigen Leistungen blieben wir nicht lange schuldig. Ab Juli 2015 begann der Bau der Module im Werk. Bereits ab Mitte Mai hatten die Vorarbeiten in Albertville begonnen. Die Fundamente und die Unterkonstruktion wurden vom Bauunternehmen Léon Grosse erstellt, die Cadolto bereits beim Klinikbau in Bourg-Saint-Maurice erfolgreich unterstützt hatten. Danach konnten die Module ab Oktober an Ort und Stelle installiert werden. Die Notaufnahme wurde im Erd- und im 1. Obergeschoss eingerichtet. Die OP-Räume befinden sich im 2. OG. Das 3. OG bietet Platz für eine Bettenstation und die Büros. Auf dem Dach wurde ein Zugang für einen Hubschrauberlandeplatz geschaffen.
Vor allem die Statik des Gebäudes wurde hier immer wieder zur Herausforderung – schließlich muss die Klinik nicht nur der Kälte der Alpen und sehr hohen Schneelasten standhalten, sondern auch sicher genug für die Erdbebenklasse 4 sein, in der sich Albertville befindet. So hat uns die besondere Herausforderung der Errichtung der OP-Säle im zweiten Obergeschoss in der technischen Ausführung an den Rand des Möglichen gebracht. Und trotzdem konnten wir den Bau pünktlich und erfolgreich im Dezember 2015 abschließen. Und haben dabei die Grenzen modularen Bauens mal wieder neu definiert.

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