Laborgebäude in Modulbauweise - schneller und effizienter

Laborgebäude in Modulbauweise - schneller und effizienter

Februar 2016


Laborgebäude in Modulbauweise - schneller und effizienter

Höchste Qualität, kurze Bauzeiten, passgenaue Räume, die dennoch in der Zukunft flexibel erweiterbar sind – diese Anforderungen werden bei Laborgebäuden zunehmend wichtiger. Gleichzeitig sollen diese Gebäude architektonisch anspruchsvoll sein und ein angenehmes Arbeitsumfeld bieten. Hier bietet Cadolto Lösungen, die all diese Kriterien sowie höchste Sicherheits- und Hygienestandards erfüllen und schlüsselfertig zum Termin einsatzbereit sind. Am Klinikum Augsburg wurde ein derartiges Laborgebäude vor Kurzem errichtet.

Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg ist ein Forschungsverbund. Er wird vom Klinikum Augsburg, der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München gemeinsam getragen. Die beteiligten Universitäten forschen – vertreten durch jeweils einen Lehrstuhl – im Rahmen eines kohärenten Programms auf den Gebieten Health Care Operations/Health Information Management, Umweltmedizin und Epidemiologie.

Laborgebäude Unika-T des Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg

Im September 2015 beauftragte das Münchner Klinikum rechts der Isar in seiner Eigenschaft als Bauherr Cadolto, das neue Laborgebäude UNIKA-T zu errichten. Die Finanzierung mit einer Auftragssumme von ca. 2,5 Mio. € brutto erfolgte aus den Mitteln des Freistaats Bayern.

Wegen der geforderten, extrem kurzen Bauzeit konnte das Laborgebäude nur in Modulbauweise realisiert werden. Aufgrund der höchsten Qualitätsmaßstäbe, der effizienten Umsetzung und der reichhaltigen Erfahrung im Bau von Klinik- und Laborgebäuden wurde Cadolto unter vielen Mitbewerbern für diese komplexe Aufgabe ausgewählt.

Hoher Vorfertigungsgrad – extrem kurze Bauzeit

Fünf Wochen später wurden die Module aufgestellt. Bereits Ende 2015 erfolgte die Fertigstellung und im Februar 2016 wurde das Gebäude an den Nutzer übergeben. Nachdem der Großteil der labortechnischen Gerätschaften in Betrieb genommen wurde, erfolgte im August 2016 die Aufnahme des Forschungsbetriebs.

Außenansicht Labor T-Außenansicht
Innenansicht Laborgebäude in Modulbauweise Klinikum Augsburg
Innenansicht Labor Klinikum Augsburg

Das nutzerorientierte Laborgebäude

Das eingeschossige Modulgebäude wurde auf einem bereits bestehenden Kellergeschoss in Stahlbetonbauweise errichtet. Die statische Ertüchtigung des Bestands erfolgte seitens des Auftraggebers.

Das neue Laborgebäude hat eine Bruttogeschoßfläche von 620 m² und Gebäudeabmessungen von ca. 50 m x 12,50 m. Es ist mit einem überdachten Freigang mit den Bestandsgebäuden verbunden und beherbergt 15 Labor- und Labornebenräume. Die Lüftungszentrale wurde erdgeschossig neben dem Labortrakt platziert, weitere Technikeinbauten wurden im Keller eingebaut. Das Gebäude besteht aus 14 Modulen, die größten Einzelmodule haben dabei eine Abmessung von 12,36 x 3,68 x 4,00 m.

Ganzheitlicher Planungsumfang und effizienter Projektablauf

Der Planungsumfang beinhaltete die komplette Werkplanung der Bereiche Bau- und Haustechnik sowie die Planung der Laborausstattung und der Lüftungsanlage.

Grundlage hierfür waren die Eingabe- und Vorplanung der Architektin Frau Dipl. Ing. Simone Lochbihler, München. Schwerpunkte waren dabei die Funktionalität und ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Nach kurzer Planungs- und Abstimmungsphase mit der Architektin und dem Nutzer wurde das Modulgebäude als schlüsselfertiges Gebäude konzipiert und im Werk in Cadolzburg mit einem hohen Vorfertigungsgrad produziert. Dies beinhaltete auch die komplette Haustechnik, die gesamte Lüftungs- und Elektroanlage sowie eine Kühlzelle. Darüber hinaus wurden die 15 Labor- und Labornebenräume mit hochwertigen Laboreinrichtungen ausgestattet.

Ein Meilenstein für die Wissenschaftsstadt Augsburg

Der Laborneubau begründet einen weiteren Meilenstein hinsichtlich der Etablierung der Gesundheitswissenschaften in der Stadt Augsburg. Er wird sicherlich eine zentrale Rolle einnehmen im Hinblick auf die entstehende medizinische Fakultät, die sich in Forschung und Lehre unter anderem schwerpunktmäßig der Umweltmedizin widmet.

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